Die Gründungsgeschichte der Firma Elektro-Walz

Der Firmengründer Erwin Walz erlernte von Mai 1938 bis April 1941 bei der Firma Karl Boh in Kuppenheim das Elektroinstallations-Handwerk. Nach erfolgreicher Gesellenprüfung wurde er am 1. Mai 1941 zur Luftwaffe eingezogen. Am 13. Januar 1944 wurde er bei Kampfhandlungen verletzt und kam in ein russisches Kriegsgefangenenlager. Dort arbeitete er teilweise in seinem Beruf als Elektriker. Im März 1947 kam er mit einem Kommando in das russische Institut von Prof. Hertz nach Suchumi. In diesem Institut arbeitete er in verschiedenen Labors bis 1950. Da die Arbeiten der Geheimhaltung unterlagen wurde er anschließend noch bis November 1953 in einem Lager bei Moskau festgehalten.

Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft musste er einige Zeit medizinisch behandelt werden. Nach seiner Genesung  fand er eine Anstellung als Kfz-Elektriker bei Daimler-Benz in Gaggenau. Während dieser Zeit entschloss er sich, die Meisterschule in Karlsruhe zu besuchen. Am 8. April 1960 legte er seine Meisterprüfung mit Erfolg ab. Da ihm Daimler Benz keinen Arbeitsplatz als Meister in Aussicht stellen konnte, machte er sich am 1. April 1961 als Elektroinstallateur selbständig.


 

Unser zweiter Lieferwagen (Fotos vom ersten sind leider nicht vorhanden)


Überreichung der Ehrenurkunde zum 50-jährigen Betriebsjubiläums am 20.05.2011 an Erwin und Bernhard Walz

von links nach rechts: Michael Plocher, Bürgermeister Karsten Mußler, Frank Knoll, Bernhard Walz, Christian Grieser, Julian Schmitt und von der Innung Mittelbaden Albert Seiler, Volker Hildenbrand sowie im Vordergrund Firmengründer Erwin Walz





 


 


Innung für Elektro- und Informationstechnik Mittelbaden 

 

 

 Anfahrt